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Deine Ausbildung

Parkettleger*in

Parkettleger*in Parkettleger*in

Als Parkettleger*in bist du Expert*in für Bodenbelag: Verlegen, versiegeln, verschönern – du kennst dich mit Holz aus, beherrschst die verschiedenen Verlegetechniken und -muster und weißt, wie man Parkett schleift, versiegelt, ölt und wachst. Mit fachlicher Kompetenz gestaltest du Böden und Räume.

Parkettleger*in
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Übersicht der Ausbildung

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Gewerkegruppen:
Holzgewerbe
Interessensbereiche:
Ausbau/Innenarchitektur; Holz
Dauer der Ausbildung:
Die Regeldauer der Ausbildung kann auf Antrag individuell verkürzt oder verlängert werden.
3 Jahre
Vergütung (Brutto):
Diese Angaben basieren auf Ausbildungsvergütungen aus einschlägigen Tarifverträgen. Sie geben nur eine grobe Orientierung. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Region und Betrieb variieren.

Das Gehalt (Brutto) liegt bei

  • ca. 595 € im 1. Lehrjahr,
  • ca. 645 € im 2. Lehrjahr und
  • ca. 715 € im 3. Lehrjahr.
Voraussetzung:
Welcher Schulabschluss gefordert ist, variiert von Betrieb zu Betrieb. Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Selbst ohne Schulabschluss ist eine Ausbildung möglich. Erkundige dich bei den Betrieben deiner Wahl, welchen Abschluss du mitbringen solltest. Je besser dein Abschluss, desto größer zumeist deine Entwicklungsmöglichkeiten.
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Tätigkeit

Hol dir einen Einblick.

Details zur Ausbildung

Sieh es dir genauer an.

Deine Aufgaben

Als Parkettleger*in gestaltest und verschönerst du Innenräume durch die Verlegung eines Holzbodens mit verschiedenen Techniken. 

  • Planen: Du berätst deine Kundinnen und Kunden bei der Auswahl des Parketts und der Verlegart, überprüfst die räumlichen Begebenheiten, vermisst den Raum und berechnest das benötigte Material – mit technischem und fachlichen Know-how.
  • Verlegen: Vor dem Verlegen bereitest du die Untergründe vor und sägst die Parkettteile zurecht. Anschließend geht es ans Verlegen. Ob im Verband, Fischgrat oder Würfel – du kennst die Verlegemuster und -techniken und wendest diese an. In Neubauten und Modernisierungen.
  • Finalisieren: Sind alle Holzteile verlegt und verbunden glättest du den Boden mit Schleifmaschinen und versiegelst oder behandelst die Oberfläche mit Öl oder Wachs. 
  • Restaurieren: Parkett ist robust und langlebig – durch Abschleifen und Ausbesserungen bereitest du bestehendes Parkett auf und verleihst dem Boden neuen Glanz. 
Deine Eigenschaften

Als Parkettleger*in solltest du sorgfältig arbeiten und über mathematisches Verständnis verfügen. Außerdem solltest du räumliches Vorstellungsvermögen und eine gute Auge-Hand-Koordination besitzen.

Deine Ausbildungsinhalte

Deine Ausbildung als Parkettleger*in bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:

  • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken
  • Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Auswerten von Informationen, Arbeiten im Team
  • Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen, Durchführen von Messungen
  • Vorbereiten, Einrichten, Sichern und Räumen von Arbeitsplätzen
  • Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen
  • Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen
  • Prüfen der Verlegebedingungen, Herstellen von Untergründen
  • Gestalten von Parkett und anderen Holzfußböden sowie von Bodenbelägen
  • Verlegen von Parkett, anderen Holzfußböden und Schichtwerkstoffen
  • Verlegen von Bodenbelägen
  • Behandeln von Oberflächen
  • Herstellen und Anbringen von Profilen
  • Instand halten und Instand setzen von Parkett und anderen Holzfußböden sowie von Bodenbelägen
  • Restaurieren von Parkett und anderen Holzfußböden
  • Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorientierung
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz 
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Digitalisierte Arbeitswelt
Ablauf der Ausbildung

Das kommt auf dich zu

Ausbildungsbeginn

Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.

Dauer der Ausbildung

3 Jahre

Zwischenprüfung

Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.

Abschlussprüfung

Am Ende der Ausbildung findet eine Abschlussprüfung statt.

Deine Karrieremöglichkeiten
Weiterbildung

Deine Karrieremöglichkeiten

Deine Karrieremöglichkeiten

Deine Bretter sollen die Welt bedeuten? Dann ist die Ausbildung als Parkettlegerin oder Parkettleger eine gute Grundlage.

Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.

Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Parkettleger-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.

Du willst Kund*innen und der Umwelt etwas Gutes tun? Dann entscheide dich für eine Fortbildung zur*zum Gebäudeenergieberater*in. Dann berätst du z. B. Hauseigentümer*innen, wie sie ihre Gebäude am besten klimafreundlich umbauen lassen können.

Als Restaurator*in im Parkettleger-Handwerk (Master Professional für Restaurierung im Handwerk) setzt du deine geballte Fachkompetenz ein, um mit alten Handwerkstechniken Kulturgüter (z. B. historische Böden) zu restaurieren und für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum*zur Betriebswirt*in nach der Handwerksordnung  fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.

Du siehst: Das Parkettlegerhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

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Facts

Hättest du gewusst?

  • Der Beruf ist aus dem Tischlerhandwerk hervorgegangen.
  • Das teuerste Parkettstück der Welt wird für rund 500.000 Dollar gehandelt. Es trägt die Unterschrift des verstorbenen US-Profi-Basketballers Kobe Bryant.
  • Im Burj Khalifa wurden rund 95.000 Quadratmeter Parkett aus deutscher Eiche verlegt. 
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