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Deine Ausbildung

Gerüstbauer*in

Gerüstbauer*in Gerüstbauer*in

Als Gerüstbauer*in baust du Konstruktionen, Plattformen und Gerüste: Gebäude einrüsten, fahrbare Arbeitsbühnen herstellen oder Tribünen im Eventbereich bauen – du kennst die unterschiedlichen Gerüstsysteme, weißt, dass jede Einrüstung individuelle Aspekte hat und kennst die Sicherungsvorgaben. Du findest maßgeschneiderte Lösungen für jeden Zweck.

Gerüstbauer*in
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Übersicht der Ausbildung

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Gewerkegruppen:
Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche:
Bau/Architektur; Metall
Dauer der Ausbildung:
Die Regeldauer der Ausbildung kann auf Antrag individuell verkürzt oder verlängert werden.
3 Jahre
Vergütung (Brutto):
Diese Angaben basieren auf Ausbildungsvergütungen aus einschlägigen Tarifverträgen. Sie geben nur eine grobe Orientierung. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Region und Betrieb variieren.

Das Gehalt (Brutto) liegt bei

  • ca. 816 € im 1. Lehrjahr,
  • ca. 1.015 € im 2. Lehrjahr und
  • ca. 1.265 € im 3. Lehrjahr.
Voraussetzung:
Welcher Schulabschluss gefordert ist, variiert von Betrieb zu Betrieb. Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Selbst ohne Schulabschluss ist eine Ausbildung möglich. Erkundige dich bei den Betrieben deiner Wahl, welchen Abschluss du mitbringen solltest. Je besser dein Abschluss, desto größer zumeist deine Entwicklungsmöglichkeiten.
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Tätigkeit

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Details zur Ausbildung

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Deine Aufgaben

Als Gerüstbauer*in baust du Gerüstsysteme für die Baubranche und die Eventindustrie.

  • Vermessen: Von Hochbau bis Schiffsbau – jede Baustelle braucht ein individuelles Gerüst. Deine Vermessungen und die Beurteilungen der Untergründe helfen dir bei der Planung des zu bauenden Gerüsts.
  • Bauen: Du kennst die unterschiedlichen Gerüstsysteme, baust diese auf die Baustelle zugeschnitten mit Werkzeugen und Maschinen auf und sicherst das Konstrukt durch Verankerungen und unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorkehrungen.
  • Lagern: Die Gerüstbauteile werden von dir gelagert, gewartet und zu den jeweiligen Baustellen transportiert – mit Sorgfalt und Know-how.
Deine Eigenschaften

Sorgfältiges und gewissenhaftes Arbeiten sind lebenswichtig im Job als Gerüstbauer*in, denn deine Konstrukte müssen größtmögliche Sicherheit gewährleisten. Außerdem solltest du ein gutes Augenmaß und räumliches Vorstellungsvermögen haben.

Deine Ausbildungsinhalte

Deine Ausbildung als Gerüstbauer*in bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:

  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Beschaffen und Auswerten von Informationen, Arbeiten im Team
  • Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Bearbeiten von Werkstoffen
  • Handhaben und instand halten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen
  • Durchführen von Vermessungsarbeiten
  • Warten, Lagern und Transportieren von Gerüstbauteilen
  • Beurteilen von Traggründen und Herstellen der Tragfähigkeit
  • Verankern von Gerüsten
  • Bauen von längen- und flächenorientierten Arbeits- und Schutzgerüsten
  • Bauen von Traggerüsten mit Unterkonstruktion einschließlich der Grundschalung
  • Arbeitsplattformen, Arbeitsbühnen und Aufzüge
  • Bauen von Hängegerüsten
  • Bauen von Wetterschutzhallen und Einhausungen
  • Bauen von Gerüsten für besondere Anforderungen
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Digitalisierte Arbeitswelt
Ablauf der Ausbildung

Das kommt auf dich zu

Ausbildungsbeginn

Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.

Dauer der Ausbildung

3 Jahre

Zwischenprüfung

Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.

Abschlussprüfung

Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.

Deine Karrieremöglichkeiten
Weiterbildung

Deine Karrieremöglichkeiten

Deine Karrieremöglichkeiten

Die Ausbildung als Gerüstbauerin oder Gerüstbauer ist deine Grundlage, um dich in der Baubranche zu etablieren.

Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.

Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Gerüstbauer-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.

Um die Arbeitsabläufe einer oder mehrerer Montagekolonnen im Gerüstbau koordinieren zu können, kannst du Gerüstbau-Kolonnenführer*in werden.

Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum*zur Betriebswirt*in nach der Handwerksordnung  fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.

Du siehst: Das Gerüstbauerhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

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Facts

Hättest du gewusst?

  • Der höchste Kirchturm der Welt, das Ulmer Müster, wurde mit Hilfe eines 71 Meter hohen Gerüsts saniert.
  • In Stuttgart sollte mit dem größten Vorhang der Welt ein Weltrekord aufgestellt werden. Möglich war dies nur Dank eines Gerüsts. Der Weltrekordversuch wurde dann jedoch durch einen norwegischen Vorhang geschlagen.
  • Gerüste gehören zu den meist fotografierten Objekten, denn es gibt kaum ein Wahrzeichen, dass nicht immer wieder mit Hilfe eines Gerüsts saniert wird.
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Kontakt

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Laura Wegewitz

Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk

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