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Gerüstbauer

Tim und Janik Menke

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Gerüstbauer Tim und Janik Menke Gerüstbauer Tim und Janik Menke

Schon früh nach oben
„Passt in der Schule auf, sonst werdet ihr Gerüstbauer“, mussten sich Tim und Janik als Schüler früher anhören. Heute können sie über derartige Sprüche lachen, führen sie doch ihren Familienbetrieb erfolgreich in dritter Generation. Hier haben sie schon als Jungs ordentlich mit angepackt. Während andere Kinder ihre Schulferien genossen, ging es für die Gebrüder Menke mit auf die Baustelle. Freiwillig natürlich. „Es hat immer Spaß gemacht, egal bei welchem Wetter“, sagt Tim. Aus eigenem Willen reifte letztlich auch der Entschluss, die Firma gemeinsam zu übernehmen. Wobei es nicht immer danach aussah.

Geschäftspartner, die trotzdem Brüder bleiben
„Bevor wir zusammengearbeitet haben, konnte ich meinen Bruder eigentlich überhaupt nicht leiden“, meint Janik heute mit einem Augenzwinkern. Was heute spaßig gemeint ist, enthält dennoch ein Fünkchen Wahrheit. Denn es ist eine Sache, mit dem eigenen Bruder privat gut auszukommen. Aber es bedarf einer besonderen Verbindung, um sich zu entschließen, den Job und die Führung eines Unternehmens als Geschwisterpaar anzugehen. Die gemeinsame Arbeit hat aus den beiden Geschäftspartner gemacht und sie dabei dennoch als Brüderpaar stärker zusammengeschweißt. „Zusammen“, darauf legen Tim und Janik ohnehin besonderen Wert. Für sie ist Teamarbeit das Wichtigste am Job: „Alleine schafft man in diesem Beruf einfach nichts.“

Gemeinsam sagen zu können: ,Haben wir geil gemacht.‘ Das ist Erfolg.

Wie eine riesige Familie
Heute tragen die beiden Kraftpakete nicht nur schweres Gerät, sondern auch jede Menge Verantwortung. Als geschäftsführende Meister ihrer Firma haben sie ein Team von 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um sich. Das Miteinander ist erfüllend und nötig zugleich. Nur so lassen sich auch komplexere Projekte stemmen – wie der Bau eines Gerüstes unter Wasser zum Beispiel. Dabei sind neben körperlicher Robustheit auch klare Ansagen und offener Austausch gefordert. Außerdem sollte man zwar keine Angst, aber gesunden Respekt vor der Höhe haben, sind sich beide einig. Sonst wird man eventuell fahrlässig. Wenn man das verinnerlicht hat, bleibt genug Raum, um „die frische Luft, die Sonne und die Kollegen“ zu schätzen. Denn es sind diese und viele weitere positive Nebeneffekte, die dafür sorgen, dass dieser Beruf für so viel Zufriedenheit sorgt.

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Gerüstbauer*in

Gewerkegruppen:
Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche:
Bau/Architektur; Metall
Dauer der Ausbildung:
3 Jahre
Gerüstbauer*in
Ausbildungsdetails