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Deine Ausbildung

Ausbaufacharbeiter*in

Als Ausbaufacharbeiter*in bist du ein handwerkliches und organisatorisches Multitalent: Bei Neubauten, Sanierungen, Modernisierungen und Instandsetzungen von Gebäuden bist du vor Ort. Alles, was Innenausbau und Inneneinrichtung betrifft, fällt in deinen Aufgabenbereich. Du organisierst die Baustelle und packst mit an.

Ausbaufacharbeiter*in
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Übersicht der Ausbildung

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Gewerkegruppen:
Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche:
Ausbau/Innenarchitektur; Holz
Dauer der Ausbildung:
Die Regeldauer der Ausbildung kann auf Antrag individuell verkürzt oder verlängert werden.
2 Jahre
Vergütung (Brutto):
Diese Angaben basieren auf Ausbildungsvergütungen aus einschlägigen Tarifverträgen. Sie geben nur eine grobe Orientierung. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Region und Betrieb variieren.

Das Gehalt (Brutto) liegt bei

  • ca. 834 € im 1. Lehrjahr und
  • ca. 1.156 € im 2. Lehrjahr.
Voraussetzung:
Welcher Schulabschluss gefordert ist, variiert von Betrieb zu Betrieb. Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Selbst ohne Schulabschluss ist eine Ausbildung möglich. Erkundige dich bei den Betrieben deiner Wahl, welchen Abschluss du mitbringen solltest. Je besser dein Abschluss, desto größer zumeist deine Entwicklungsmöglichkeiten.
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Details zur Ausbildung

Sieh es dir genauer an.

Deine Aufgaben

Als Ausbaufacharbeiter*in bist du für den Innenausbau von Gebäuden zuständig. 

  • Organisieren: Ist die Baustelle gesichert? Welche Baustoffe werden benötigt? Sind die Untergründe geprüft? Mit deinem Überblick und Organisationstalent läuft auf der Baustelle alles nach Plan.  
  • Fertigen: Je nach Schwerpunkt verlegst du Estrich oder Fliesen, errichtest Trockenbauwände oder fertigst Holzkonstruktionen an – durch deine Arbeit nimmt das Gebäude innerlich Gestalt an. 
Deine Eigenschaften

Körperliche Fitness und technisches Verständnis sind für die vielfältigen Aufgabenbereiche von Ausbaufacharbeiter*innen entscheidend. Du solltest gewissenhaft und sorgfältig sein, eine gute räumliche Vorstellung haben und gerne in einem Team arbeiten.

Deine Ausbildungsinhalte

Deine Ausbildung als Ausbaufacharbeiter*in bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:

  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz 
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Digitalisierte Arbeitswelt
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen
  • Lesen und Anwenden von Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen, Durchführen von Messungen
  • Bearbeiten von Holz und Herstellen von Holzbauteilen
  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton sowie von Baukörpern aus Steinen
  • Prüfen und Vorbereiten von Untergründen
  • Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz
  • Herstellen von Putzen und Stuck, von Bauteilen im Trockenbau sowie von Estrichen
  • Ansetzen und Verlegen von Fliesen und Platten
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen
Ablauf der Ausbildung

Das kommt auf dich zu

Ausbildungsbeginn

Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
 

Dauer der Ausbildung

2 Jahre

Zwischenprüfung

Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des ersten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.

Abschlussprüfung

Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.

Deine Karrieremöglichkeiten
Weiterbildung

Deine Karrieremöglichkeiten

Deine Karrieremöglichkeiten

Mit der Ausbildung als Ausbaufacharbeiter*in legst du den Grundstein, um im Bauwesen Akzente zu setzen.

Nach dem Ausbildungsabschluss als Ausbaufacharbeiter*in kannst du in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren. Und du kannst das 3. Lehrjahr dranhängen und einen Gesellenabschluss machen.

Der Schwerpunkt, den du als Ausbaufacharbeiter*in gewählt hast, entscheidet dabei, welchen Gesellenabschluss du machen kannst: 

  • Schwerpunkt Estricharbeiten: Estrichleger*in
  • Schwerpunkt Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten: Fliesen-, Platten- und Mosaikleger*in
  • Schwerpunkt Stuckateurarbeiten: Stuckateur*in
  • Schwerpunkt Trockenbauarbeiten: Trockenbauer*in
  • Schwerpunkt Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten: Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer*in
  • Schwerpunkt Zimmerarbeiten: Zimmerer*in

Du siehst: Das Bauhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

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Facts

Hättest du gewusst?

  • Ausbaufacharbeiter*innen sorgen u. a. dafür, Gebäude brandsicher zu machen.
  • Ausbaufacharbeiter*innen kümmern sich auch um die richtige Dämmung und arbeiten so aktiv am Klimaschutz.
Lehrstellenradar

Hier findest du deinen Platz

Alle verfügbaren Stellenangebote für eine Ausbildung und Praktikumsplätze auf einen Blick – mit dem Lehrstellenradar.

Kontakt

Keine Angst vor Herausforderungen: Hol dir Tipps zur Bewerbung und jede Menge Infos zu Handwerk und Ausbildung.

Dr. Cornelia Vater

Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB)

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