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Als Holz- und Bautenschützerin oder Holz- und Bautenschützer sorgst du dafür, dass Wohnungen und Häuser vor Feuchtigkeit und Holzschädlingen geschützt sind. Nasse Wände, Risse im Mauerwerk, Schimmel oder Holzschädlinge? In den Fachrichtungen Holzschutz oder Bautenschutz stellst du die Diagnose, erforschst die Ursachen und leitest Maßnahmen zur Behebung oder Bekämpfung ein.
Als Holz- und Bautenschützerin oder Holz- und Bautenschützer bist du für den Schutz von Holz-, Holzbauteilen und deren Einbindungsbereiche zuständig.
Dabei hast du die Wahl aus zwei Fachrichtungen:
Als Holz- und Bautenschützer/-in solltest du eine genau Beobachtungsgabe besitzen und sorgfältig arbeiten. Zudem solltest du ein Verständnis für biologische und chemische Zusammenhänge haben und körperlich fit sein.
Deine Ausbildung als Holz- und Bautenschützerin oder Holz- und Bautenschützer bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufsleben vor – und beinhaltet diese Themen:
Fachrichtung Bautenschutz
Fachrichtung Holzschutz
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
3 Jahre
Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.
Wenn dir in Sachen Holz keiner etwas vormachen soll, dann ist die Ausbildung als Holz- und Bautenschützerin oder Holz- und Bautenschützer eine gute Basis.
Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Holz- und Bautenschutz-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
Du siehst: Das Holz- und Bautenschutzhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!