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Deine Ausbildung

Beton- und Stahlbetonbauer*in

Als Beton- und Stahlbetonbauer*in mischst und verarbeitest du Beton: Je nach Bauvorhaben stellst du anhand von Rezepturen die passende Mischung her, fertigst Schalen an und verbaust Stahlbewehrungen. Du bist überall da im Einsatz, wo Beton gebraucht wird – bei Neubauten, Sanierungen oder Modernisierungen von Wohnungen und Gebäuden, aber auch bei Bauwerken wie Brücken oder Staudämmen. 

Beton- und Stahlbetonbauer*in
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Übersicht der Ausbildung

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Gewerkegruppen:
Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche:
Ausbau/Innenarchitektur; Bau/Architektur; Verkehr/Mobilität
Dauer der Ausbildung:
Die Regeldauer der Ausbildung kann auf Antrag individuell verkürzt oder verlängert werden.
3 Jahre
Vergütung (Brutto):
Diese Angaben basieren auf Ausbildungsvergütungen aus einschlägigen Tarifverträgen. Sie geben nur eine grobe Orientierung. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Region und Betrieb variieren.

Das Gehalt (Brutto) liegt bei

  • ca. 861 € im 1. Lehrjahr,
  • ca. 1.119 € im 2. Lehrjahr und
  • ca. 1.363 € im 3. Lehrjahr.
Voraussetzung:
Welcher Schulabschluss gefordert ist, variiert von Betrieb zu Betrieb. Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Selbst ohne Schulabschluss ist eine Ausbildung möglich. Erkundige dich bei den Betrieben deiner Wahl, welchen Abschluss du mitbringen solltest. Je besser dein Abschluss, desto größer zumeist deine Entwicklungsmöglichkeiten.
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Tätigkeit

Hol dir einen Einblick.

Details zur Ausbildung

Sieh es dir genauer an.

Deine Aufgaben

Als Beton- und Stahlbetonbauer*in mischst du Beton an, fertigst Schalungen und verbaust Stahlbewehrungen.

  • Mischen: Je nach Bauvorhaben entscheidest du, welcher Beton mit welchem Dichtheitsgrad benötigt wird, und mischst diesen nach einer vorgegebenen Rezeptur an. Dafür verwendest du Mischmaschinen und Rührgeräte.
  • Bauen: Um den Beton in die gewünschte Form zu bringen, fertigst du anhand von Bauplänen Schalungen an, in die der fertig angemischte Beton gegossen wird.
  • Verarbeiten: Muss der Beton extrem viel aushalten, verstärkst du ihn zusätzlich noch mit Stahlbewehrungen. Nachdem der Beton getrocknet ist, entfernst du die Schalung und besserst die Bauteile je nach Bedarf aus.
Deine Eigenschaften

Als Beton- und Stahlbetonbauer*in solltest du zupacken können und körperlich fit sein. Handwerkliches Geschick, ein gutes Augenmaß und räumliches Denken sind bei diesem Beruf, in dem du ein Teamplayer sein solltest, ebenfalls vorteilhaft. 

Deine Ausbildungsinhalte

Deine Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer*in bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:

  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
  • Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz
  • Instandhalten und Sanieren von Beton- und Stahlbetonbauteilen
  • Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz 
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Digitalisierte Arbeitswelt
Ablauf der Ausbildung

Das kommt auf dich zu

Ausbildungsbeginn

Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.

Dauer der Ausbildung

3 Jahre

Zwischenprüfung

Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll am Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.

Abschlussprüfung

Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.

Deine Karrieremöglichkeiten
Weiterbildung

Deine Karrieremöglichkeiten

Deine Karrieremöglichkeiten

Wenn du dich solide aufstellen möchtest, dann ist die Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer*in genau das Richtige für dich.

Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.

Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meister*in im Maurer- und Betonbauer-Handwerk die Leitung eines Betriebes übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.

Als Restaurator*in im Maurer- und Betonbauer-Handwerk (Master Professional für Restaurierung im Handwerk) setzt du deine geballte Fachkompetenz ein, um mit alten Handwerkstechniken Kulturgüter (z. B. alte Bauwerke) zu restaurieren und für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum*zur Betriebswirt*in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.

Du siehst: Das Maurer- und Betonbauer-Handwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

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Facts

Hättest du gewusst?

  • Schon vor rund 2000 Jahren nutzten die Römer opus caementitium zum Bauen, von dem sich der heutige Begriff Zement ableitet. 
  • Stahlbeton ist heute der wichtigste Baustoff in Deutschland.
  • Der Drei-Schluchten-Staudamm in China ist das größte Betonbauwerk der Welt. 26,71 Mio. Kubikmeter Beton wurden verbaut. 
  • 2020 wurde mit dem Bau des ersten 3-D-gedruckten Hauses in Deutschland begonnen.
  • Das Beton- und Stahlbetonbauerhandwerk ist ein männderdominierter Beruf. 2009 hat aber erstmals eine Frau bei den deutschen Berufe-Meisterschaften den Sieg ergattert und sich gegen die männliche Konkurrenz durchgesetzt.
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