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Als Malerin und Lackiererin oder Maler und Lackierer gestaltest du Außen- und Innenbereiche und verpasst ihnen einen neuen Look: Wände, Decken, Fassaden oder ganze Gebäude – du streichst, tapezierst oder restaurierst. Dank deiner technischen Fertigkeiten und deinem Sinn für Design verleihst du Oberflächen je nach Fachrichtung ein individuelles Aussehen.
Als Malerin und Lackiererin oder Maler und Lackierer gestaltest, pflegst und restaurierst du Oberflächen im Außen- und Innenbereich.
Du hast die Wahl aus fünf Fachrichtungen
Als Malerin und Lackiererin oder Maler und Lackierer solltest du körperlich fit und schwindelfrei sein. Außerdem solltest du über einen Sinn für Design und Gestaltung verfügen.
Deine Ausbildung als Malerin und Lackiererin oder Maler und Lackierer bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:
Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung
Fachrichtung Energieeffizienz- und Gestaltungstechnik
Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege
Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz
Fachrichtung Ausbautechnik und Oberflächengestaltung
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
3 Jahre
Der erste Teil der Gesellenprüfung findet am Ende des vierten Ausbildungshalbjahres statt
Der zweite Teil der Gesellenprüfung findet am Ende der Ausbildung statt.
Wenn du nicht nur neue Räume entdecken, sondern vor allem gestalten möchtest, ist die Ausbildung als Malerin und Lackiererin oder Maler und Lackierer ein hervorragender Einstieg.
Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
Wenn du dein handwerkliches Können mit deinen kreativen Fähigkeiten verbinden willst, kannst du als Gestalterin oder Gestalter im Handwerk besonders kreativ werden.
Wenn es für dich fachlich noch höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Maler- und Lackierer-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
Du willst Kund/-innen und der Umwelt etwas Gutes tun? Dann entscheide dich für eine Fortbildung zur/zum Gebäudeenergieberater/-in. Dann berätst du z. B. Hauseigentümer/-innen, wie sie ihre Gebäude am besten klimafreundlich umbauen lassen können.
Als Restauratorin oder Restaurator im Maler- und Lackierer-Handwerk (Master Professional für Restaurierung im Handwerk) setzt du deine geballte Fachkompetenz ein, um mit alten Handwerkstechniken Kulturgüter (z. B. historische Wände und Fassaden) zu restaurieren und für nachfolgende Generationen zu erhalten.
Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
Du siehst: Das Maler- und Lackiererhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!
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