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Als Uhrmacherin oder Uhrmacher fertigst du Zeitmessgeräte: Armbanduhren, Chronographen oder elektronische Schaltuhren – du stellst Uhren jeder Art her, reparierst und wartest sie. Mit deinen Fertigkeiten in Feinmechanik und Werkstoffverarbeitung führst du Präzisionsarbeiten an den kleinen Rädchen, Spiralen und Hebeln aus, die für die Funktion eines Uhrwerks entscheidend sind.
Als Uhrmacherin oder Uhrmacher prüfst, reparierst und wartest du mechanische und elektronische Klein- und Großuhren und stellst Zeitmessgeräte aller Arten her.
Als Uhrmacherin oder Uhrmacher solltest du handwerkliches Geschick und technisches Verständnis mitbringen. Außerdem sind sorgfältiges Arbeiten und eine gute Kundenansprache gute Voraussetzungen für diesen Beruf.
Deine Ausbildung als Uhrmacherin oder Uhrmacher bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
3 Jahre
Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.
Wenn dir in Sachen Uhren keiner etwas vormachen soll, dann ist die Ausbildung als Uhrmacherin oder Uhrmacher deine Basis.
Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
Wenn du dein handwerkliches Können mit deinen kreativen Fähigkeiten verbinden willst, kannst du als Gestalterin oder Gestalter im Handwerk besonders kreativ werden.
Wenn es für dich fachlich noch höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Uhrmacher-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
Als Restauratorin oder Restaurator im Uhrmacher-Handwerk (Master Professional für Restaurierung im Handwerk) setzt du deine geballte Fachkompetenz ein, um mit alten Handwerkstechniken Kulturgüter (z. B. historische Uhren) zu restaurieren und für nachfolgende Generationen zu erhalten.
Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
Du siehst: Das Uhrmacherhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!