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Uhrmacher

Michael Manßhardt

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Michael Manßhardt

Mut wird belohnt
Irgendwann, sagt Michael, sei ihm bewusst geworden, was er im Arbeitsleben möchte: einen kreativen Job, der ihn auch nach Feierabend noch ausfüllt. Ticktack, mit dem Uhrmacher*innenberuf hat er sich diesen Traum selbst erfüllt – und er ist bis heute glücklich damit. Auch über den Schritt in die Selbstständigkeit, den er gemeinsam mit einem Kollegen schon Mitte 20 wagte, ist er heute froh. Zwar war diese Entscheidung im Nachhinein betrachtet nicht ganz ohne Risiko, aber damals gab es keine Zweifel. Sondern nur die Lust auf dieses Handwerk und den Willen, den Plan durchzuziehen. Mit Erfolg, wie sich heute zeigt.

Hingabe bis zum kleinsten Zahnrad
Michael geht auf in seinem Beruf, in dem Zeit eine so zentrale Rolle spielt. Er nimmt sie sich, um in stunden- oder sogar tagelanger Arbeit zum Beispiel die Lösung für ein defektes Uhrwerk zu finden. Der Weg dahin ist für ihn „ein bisschen wie Meditation“. Entschleunigung im Sekundentakt quasi. „Du wirst ein ruhiger Mensch“, sagt Michael und schwärmt dabei gleichzeitig von dem befriedigenden Gefühl, das sich einstellt, nachdem er eine Uhr repariert oder restauriert hat. Er sieht, er hat etwas geschaffen. Und er fühlt, „dass das Handwerk was mit dir macht.“ Manchmal kann es einen sogar zu Tränen rühren, weiß Michael und erzählt emotional von dieser einen Uhr, die er wieder zum Leben erweckt hat: „Ich war so glücklich wie noch nie zuvor. Das war alles für mich in dem Moment.“ Seine Leidenschaft speziell für die Restauration alter Uhren präsentiert Michael am Puls der Zeit: Er genießt den Austausch, das Feedback und den „Applaus“ über Instagram, wo er mit Uhrmacher*innen und Handwerker*innen von überall auf der Welt in Kontakt kommt

Ich möchte einen kreativen Job, der mich ausfüllt – auch nach der Arbeit.

Handwerk ist mehr als nur Beruf
Wenn Interesse und Motivation da sind, „dann auf jeden Fall machen“, sagt Michael. Er meint damit das Erlernen eines handwerklichen Berufs. Er empfiehlt das, weil es in seinen Augen eine tolle Grundlage ist. Nicht nur für die eigene berufliche Perspektive, sondern auch für die persönliche Entwicklung als Mensch. Man lernt im Handwerk Dinge, die man auch im Alltag braucht, weiß Michael.

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Uhrmacher*in

Gewerkegruppen:
Glas-, Papier-, Keramische und sonstige Gewerbe
Interessensbereiche:
Fashion/Beauty; Metall; Verkauf/Beratung
Dauer der Ausbildung:
3 Jahre
Uhrmacher*in
Ausbildungsdetails