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Deine Ausbildung
Orthopädieschuhmacher*in Orthopädieschuhmacher*in

Als Orthopädieschuhmacher*in kombinierst du Hightech und Handarbeit: Ob Fußfehlstellung, Hüftproblem, Kniebeschwerden oder Gehbehinderung – du sorgst mit deinen orthopädischen Hilfsmitteln dafür, dass deine Kundinnen und Kunden ihren Bewegungsapparat bestmöglich einsetzen und nutzen können.

Orthopädieschuhmacher*in
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Übersicht der Ausbildung

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Gewerkegruppen:
Gesundheits-, Körperpflege-, chemisches und Reinigungsgewerbe
Interessensbereiche:
Fashion/Beauty; Gesundheit; Verkauf/Beratung
Dauer der Ausbildung:
Die Regeldauer der Ausbildung kann auf Antrag individuell verkürzt oder verlängert werden.
3,5 Jahre
Vergütung (Brutto):
Diese Angaben basieren auf Ausbildungsvergütungen aus einschlägigen Tarifverträgen. Sie geben nur eine grobe Orientierung. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Region und Betrieb variieren.

Das Gehalt (Brutto) liegt bei

  • ca. 453 € im 1. Lehrjahr,
  • ca. 551 € im 2. Lehrjahr,
  • ca. 705 € im 3. Lehrjahr und
  • ca. 822 € im 4. Lehrjahr.
Voraussetzung:
Welcher Schulabschluss gefordert ist, variiert von Betrieb zu Betrieb. Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Selbst ohne Schulabschluss ist eine Ausbildung möglich. Erkundige dich bei den Betrieben deiner Wahl, welchen Abschluss du mitbringen solltest. Je besser dein Abschluss, desto größer zumeist deine Entwicklungsmöglichkeiten.
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Tätigkeit

Hol dir einen Einblick.

Details zur Ausbildung

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Deine Aufgaben

Als Orthopädieschuhmacher*in stellst du in enger Zusammenarbeit mit Fachärzt*innen Einlagen, Innenschuhe, Bandagen, Orthesen oder andere Hilfsmittel für den Bewegungsapparat her.

  • Entwerfen: Nach Angaben von Orthopäden und Chirurgen und mithilfe von computerbasierten Lauf- und Haltungsanalysen entwirfst du Modelle für Einlagen, Maßschuhe oder andere orthopädische Hilfsmittel.
  • Herstellen: Von der Skizze bis zum fertigen Produkt stellst du das fertige Produkt in Teilschritten her – mit handwerklichem Geschick und computerbasierten Programmen.
  • Anpassen: Vorhandene Schuhe, Einlagen oder Bandagen werden von dir repariert, justiert und neu angepasst – alles im engen Austausch mit den Fachleuten und deinen Kundinnen und Kunden.
Deine Eigenschaften

Als Orthopädieschuhmacher*in solltest du sowohl technisches als auch handwerkliches Geschick mitbringen. Außerdem solltest du freundlich sein und gerne kommunizieren.

Deine Ausbildungsinhalte

Deine Ausbildung als Orthopädieschuhmacher*in bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:

  • Planen von Arbeitsabläufen und Ausführen von Geschäftsvorgängen
  • Anatomie, Physiologie und Pathologie der Stütz- und Bewegungsorgane
  • Bearbeiten von Werk- und Hilfsstoffen
  • Anmessen von orthopädischen Hilfsmitteln zur Versorgung von Fuß und Unterschenkel
  • Beraten und Betreuen von Patienten
  • Entwickeln und Herstellen von Formteilen und Modellen
  • Ausführen von orthopädieschuhtechnischen Befestigungsarten und Instand setzen von Funktionsteilen
  • Anfertigen von Verkürzungsausgleichen und Einbauelementen
  • Anbringen von orthopädischen Zurichtungen an Konfektionsschuhen
  • Anfertigen von Unterschenkelorthesen und Fußprothesen
  • Ausführen von Behandlungsmaßnahmen der medizinischen Fußpflege
  • Anpassen von Fertigorthesen
  • Qualitätsmanagement
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Digitalisierte Arbeitswelt
Ablauf der Ausbildung

Das kommt auf dich zu

Ausbildungsbeginn

Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.

Dauer der Ausbildung

3,5 Jahre

Teil I Abschlussprüfung

Der erste Teil der Gesellenprüfung soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt werden.

Teil II Abschlussprüfung

Der zweite Teil der Gesellenprüfung findet am Ende der Ausbildung statt.

Deine Karrieremöglichkeiten
Weiterbildung

Deine Karrieremöglichkeiten

Deine Karrieremöglichkeiten

Mit der Ausbildung als Orthopädieschuhmacherin oder Orthopädieschuhmacher kannst du in Zukunft öfters sagen: Läuft gut!

Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.

Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Orthopädieschuhmacher-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.

Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum*zur Betriebswirt*in nach der Handwerksordnung  fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.

Du siehst: Das Orthopädieschuhmacherhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

Facts

Hättest du gewusst?

  • Schon 60 Prozent der Jugendlichen haben Fußfehlstellungen.
  • Rund 20 Prozent der Deutschen tragen Einlagen in ihren Schuhen.
Lehrstellenradar

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Alle verfügbaren Stellenangebote für eine Ausbildung und Praktikumsplätze auf einen Blick – mit dem Lehrstellenradar.
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