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Deine Ausbildung

Konditor*in

Konditor*in Konditor*in

Als Konditor*in stellst du aus hochwertigen Zutaten fantasievolle Kreationen her: Torten, Feine Backwaren, Füllungen und Cremes oder Süßspeisen aus Nougat und Marzipan – du fügst einzelne Komponenten zusammen und entwirfst daraus eine breite Angebotspalette an Fein- und Süßgebäck. 

Konditor*in
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Übersicht der Ausbildung

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Gewerkegruppen:
Lebensmittelgewerbe
Interessensbereiche:
Design; Ernährung/Lebensmittel; Verkauf/Beratung
Dauer der Ausbildung:
Die Regeldauer der Ausbildung kann auf Antrag individuell verkürzt oder verlängert werden.
3 Jahre
Vergütung (Brutto):
Diese Angaben basieren auf Ausbildungsvergütungen aus einschlägigen Tarifverträgen. Sie geben nur eine grobe Orientierung. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Region und Betrieb variieren.

Das Gehalt (Brutto) liegt bei

  • ca. 597 € im 1. Lehrjahr,
  • ca. 694 € im 2. Lehrjahr und
  • ca. 812 € im 3. Lehrjahr
Voraussetzung:
Welcher Schulabschluss gefordert ist, variiert von Betrieb zu Betrieb. Rechtlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Selbst ohne Schulabschluss ist eine Ausbildung möglich. Erkundige dich bei den Betrieben deiner Wahl, welchen Abschluss du mitbringen solltest. Je besser dein Abschluss, desto größer zumeist deine Entwicklungsmöglichkeiten.
Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Tätigkeit

Hol dir einen Einblick.

Details zur Ausbildung

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Deine Aufgaben

Als Konditor*in stellst du aus ausgewählten Zutaten Fein- und Süßgebäck her.

  • Zubereiten: Nach eigenen Rezepten oder nach Vorgaben mischst du Zutaten zusammen und bereitest die Grundlage für deine Kreationen – mit handwerklichem Geschick und der Hilfe von Geräten und Maschinen.
  • Kreieren: Aus dem fertigen Teig oder der angerührten Masse formst du Pralinen, gestaltest Torten und Kuchen oder entwirfst Petits Fours, anschließend backst und garnierst du dein Fein- oder Süßgebäck. Bei all deinen Arbeitsschritten berücksichtigst du die Lebensmittel- und Hygienevorschriften.
Deine Eigenschaften

Kreativität, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit sind eine gute Mischung für die vielfältigen Aufgabenbereiche als Konditor*in. Außerdem solltest du gerne im Team und mit Kund*innen arbeiten. 

Deine Ausbildungsinhalte

Deine Ausbildung als Konditor*in bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:

  • Umgehen mit Informations- und Kommunikationstechnik
  • Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Team
  • Qualitätssichernde Maßnahmen
  • Umsetzen von Hygienevorschriften
  • Handhaben von Anlagen, Maschinen und Geräten
  • Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln und Verpackungsmaterialien
  • Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen
  • Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen
  • Herstellen von Füllungen und Cremes
  • Überziehen von Konditoreierzeugnissen
  • Herstellen von Salz-, Käse- und Partygebäck
  • Kundenberatung und Verkauf
  • Gestalten von Torten und Konditoreierzeugnissen
  • Herstellen von Spezial- und Dauergebäck
  • Herstellen von Marzipan-, Schokoladen- und Nougaterzeugnissen
  • Entwerfen und Herstellen von Zuckererzeugnissen
  • Herstellen von Pralinen
  • Herstellen von Speiseeis und Speiseeiserzeugnissen
  • Herstellen von Süßspeisen
  • Herstellen von kleinen Gerichten unter Verwendung frischer Rohstoffe
  • Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung sowie Arbeits- und Tarifrecht
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz 
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • Digitalisierte Arbeitswelt
Ablauf der Ausbildung

Das kommt auf dich zu

Ausbildungsbeginn

Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.

Dauer der Ausbildung

3 Jahre

Zwischenprüfung

Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.

Abschlussprüfung

Am Ende der Ausbildung findet eine Gesellenprüfung statt.

Deine Karrieremöglichkeiten
Weiterbildung

Deine Karrieremöglichkeiten

Deine Karrieremöglichkeiten

Mit der Ausbildung als Konditor*in kannst du in Zukunft selbstbewusst sagen: Mit mir ist gut Kuchen essen.

Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.

Willst du die Leitung einer Verkaufseinrichtung oder erste Führungspositionen übernehmen, kannst du dich zum/zur Verkaufsleiter*in im Lebensmittelhandwerk qualifizieren.

Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meister*in im Konditorenhandwerk die Leitung eines Betriebes übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.

Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum*zur Betriebswirt*in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.

Du siehst: Das Konditorenhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!

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Facts

Hättest du gewusst?

  • Der Begriff Torte bezeichnete ursprünglich kein süßes Gebäck, sondern eine meist herzhaft gefüllte Pastete.
  • Der wohl größte Kuchen der Welt wog 70 Tonnen und wurde von 520 Konditor*innen unterschiedlicher Nationen gemacht.
  • Mit seiner runden Form, dem goldenen Krokant und den roten Kirschen sollte der Frankfurter Kranz an die Krone des deutschen Kaisers erinnern.
  • Die Schwarzwälder Kirschtorte gilt als die beliebteste deutsche Torte.
  • Manche Torten sind richtige Kunstwerke und es ist faszinierend, was geschickte Konditor*innenhände aus Zuckermasse, Marzipan und Co. formen können. Benedikt Daschner von chocolathoch3 geht sogar noch einen Schritt weiter und zaubert seine süßen Verführungen mittels 3-D-Drucker.
  • Konditor*innen stellen auch Speiseeis her. 8 Liter davon werden durchschnittlich im Jahr pro Kopf in Deutschland konsumiert. 
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