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Als Präzisionswerkzeugmechanikerin oder Präzisionswerkzeugmechaniker bist du Profi für Scharfes, wobei du dich zwischen zwei Fachrichtungen entscheiden kannst: Langmesser, Sägeblätter, Fräser, Messer für Papierscheidemaschinen oder Bohrer – du stellst Maschinen- und Industriemesser sowie andere Schneidwerkeuge her. Egal ob für den manuellen oder maschinellen Einsatz gefertigt – hochwertige und präzise Qualität sind dein Standard.
Als Präzisionswerkzeugmechanikerin oder Präzisionswerkzeugmechaniker stellst du je nach Fachrichtung Schneid- oder Zerspanwerkzeuge her, wartest und bereitest sie auf.
Du hast die Wahl aus zwei Fachrichtungen
Als Präzisionswerkzeugmechaniker/-in solltest du sorgfältig und eigenständig arbeiten. Handwerkliches Geschick und eine gute Auge-Hand-Koordination sind ebenfalls gute Voraussetzungen für diesen Beruf.
Deine Ausbildung als Präzisionswerkzeugmechanikerin oder Präzisionswerkzeugmechaniker bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufsleben vor – und beinhaltet diese Themen:
Fachrichtung Schneidwerkzeuge
Fachrichtung Zerspanwerkzeuge
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
3,5 Jahre
Der erste Teil der Gesellenprüfung soll am Ende des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt werden.
Der zweite Teil der Gesellenprüfung findet am Ende der Ausbildung statt.
Mit der Ausbildung als Präzisionswerkzeugmechanikerin oder Präzisionswerkzeugmechaniker wirst du zukünftig messerscharf kombinieren können.
Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Präzisionswerkzeugmechaniker-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
Du siehst: Das Präzisionswerkzeugmechanikerhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!