Du hast Fragen zur Ausbildung?
Hier findest du Ansprechpartner/-innen für die Berufsorientierung in deiner Nähe.
Kontaktpersonen finden
Als Verfahrenstechnologin oder Verfahrentechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft stellst du aus Getreide Mehl her: Roggen, Weizen, Kleie – deine Produktpalette ist umfangreich und die Prozesse, die du bei der Getreideverarbeitung anwendest, hochmodern. Produktqualität und Sicherheit stehen bei dir an erster Stelle, deswegen gehören auch Laborarbeit und computerbasierte Verfahren zu deiner Expertise. Dabei kannst du dich für eine Fachrichtung, entweder Müllerei oder Agrarlager, entscheiden.
Als Verfahrenstechnologin oder Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft kontrollierst und verarbeitest du verschiedene Getreidesorten mit technischen Mahlverfahren zu Mehl.
Dabei hast du die Wahl aus zwei Fachrichtungen:
Als Verfahrenstechnologin oder Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft sollest du ein Verständnis für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge mitbringen. Außerdem solltest du sorgfältig und sehr gewissenhaft arbeiten und gut Entscheidungen treffen können.
Deine Ausbildung als Verfahrenstechnologin oder Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufsleben vor – und beinhaltet diese Themen:
Fachrichtung Müllerei
Fachrichtung Agrarlager
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
3 Jahre
Der erste Teil der Abschluss-/Gesellenprüfung soll zur Mitte des zweiten Ausbildungsjahres durchgeführt werden.
Der zweite Teil der Abschluss-/Gesellenprüfung findet am Ende der Ausbildung statt.
Die Ausbildung als Verfahrenstechnologin oder Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft ist dein Einstieg, um in der Ernährungsbranche mitzumischen.
Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Müller-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
Du siehst: Das Müllerhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!