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Fleischerin

Katharina Koch

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Katharina Koch Fleischerin Close Up Gesich Katharina Koch Fleischerin Close Up Gesich

Katharina tauscht Studium gegen Handwerk
Fleischermeisterin Katharina ist nicht gerade den klassischen Handwerksweg gegangen. Angekommen ist sie aber trotzdem: Nach ihrem Studium der Politikwissenschaften in Berlin und Paris sammelte Katharina erste Berufserfahrungen im Bundestag und bei den Vereinten Nationen. Letztlich zog es sie aber doch wieder ins heimatliche Calden, denn „je mehr ich mich damit auseinandergesetzt habe, desto klarer wurde mir, dass ich lieber Unternehmerin mit eigenem Betrieb sein wollte.“

Katharina lenkt einen Traditionsbetrieb in die Moderne
Und da ist sie nun und leitet den elterlichen Betrieb erfolgreich in der fünften Generation. Dabei wird das Gute in den Produkten bewahrt, denn traditionelle, hausgemachte Qualität und regionale Produkte werden immer zeitgemäß sein. Bei der Unternehmensführung hingegen beweist Katharina, dass sie es gern modern, nachhaltig und verantwortungsvoll mag: mit flexiblen Arbeitszeiten für ihr Team, um Job und Privatleben besser aufeinander abzustimmen. Mit einem als klimaneutral und Bio-zertifizierten Betrieb. Oder mit dem Ausbau des Onlinevertriebs, der die regionalen Fleisch- und Wurstspezialitäten auch über die Region hinaus zugänglich macht. Und sogar bei der Nachwuchswerbung setzt Katharina neue Akzente: „Wir haben zum Beispiel ein Azubi-Mobil, ein E-Fahrzeug, mit dem Auszubildende zur Schule und auch in der Freizeit herumfahren können.“ Den Lohn für ihre Arbeit bekommt Katharina jeden Tag durch die positive Rückmeldung ihrer Kund*innen und das Gefühl, „etwas Sinnstiftendes und Wertschöpfendes zu tun.“ Aber auch offizielle Anerkennungen – wie der Hessische Gründerpreis 2020 – bestätigen ihr, dass sie mit ihrem Unternehmen auf dem richtigen Weg ist.

Für mich ist
eigentlich jeder Tag ein kleines Highlight, denn er gibt mir das Gefühl,
etwas Sinnstiftendes
und Wertschöpfendes zu tun.

Katharina als Beraterin
Apropos richtiger Weg: Katharina engagiert sich dafür, dass diesen auch andere einschlagen können. Als Mitglied im Mittelstandsbeirat berät sie das Bundeswirtschaftsministerium – weil sie weiß, wie wichtig es ist, die praktische Sicht aus kleinen und mittelständischen Betrieben in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. So gesehen hat Katharina also der Politik nie wirklich den Rücken gekehrt. Vor einigen Jahren musste sie sich zwar entscheiden: Politik oder Handwerk? Aber heute hat sie sogar beides vereint.

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Fleischer*in

Gewerkegruppen:
Lebensmittelgewerbe
Interessensbereiche:
Ernährung/Lebensmittel; Verkauf/Beratung
Dauer der Ausbildung:
3 Jahre
Fleischer*in
Ausbildungsdetails