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Klempnerin

Luisa Buck

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Luisa Buck Klempnerin Luisa Buck Klempnerin

Vom Ferienjob zum Traumjob
Angefangen hat bei Luisa alles ganz früh. Schon als Kind hat sie zu Hause mitgeholfen, wenn Renovierungsarbeiten anstanden oder es auf dem Familiengrundstück etwas zu tun gab. Als die Vögel im Garten ein neues Häuschen brauchten, hat Luisa aufgezeichnet, wie es aussehen soll – und es dann einfach nachgebaut. Schon damals konnte sie nicht genug davon bekommen; von diesem Gefühl, wie es ist, etwas mit den Händen zu erschaffen. Und wie besonders es ist, das Ergebnis zu sehen.
Luisa hat sich auch in einem Praktikum beim Fotografen ausprobiert. Aber letztlich wollte sie etwas machen, das sie körperlich noch mehr herausfordert. Und nachdem sie während der Ferien im elterlichen Betrieb mithelfen durfte, stand ihre Entscheidung: Sie wollte Klempnerin werden. Oder Spenglerin, wie es in ihrer Heimat und weiten Teilen Süddeutschlands heißt.

Bewegungsdrang und Geschick
Luisa kann sich nicht vorstellen, viel drinnen zu sein und still zu sitzen. Ihr Job ist körperlich herausfordernd, aber sie liebt die Mischung aus filigranem Arbeiten und „richtig die Sau rauslassen“. Kraft, Ausdauer, Fingerspitzengefühl – Luisa muss eine ganze Menge mitbringen. Angst vor Höhe und schlechtem Wetter dürfen allerdings nicht dazu gehören. Denn oft führt sie ihr Beruf aufs Dach, coole Aussicht inklusive.
Luisas Lieblingswerkstoff ist Blech, weil es sich so schön formen lässt.
Sie fertigt Fassaden aus Metall, deckt Dächer ein, baut Dachrinnen und Regenrohre. Und das heute schon lange nicht mehr nur mit handwerklichem Geschick: Beim Aufmaß kommen Drohnen zum Einsatz, bei der Produktion helfen Programme und Maschinen.

Mein Beruf hat mich herausgefordert und mutig gemacht.

Luisa, die Mutmacherin
Luisa ist sich sicher: Je mehr man kann, desto mehr glaubt man an sich. Und Luisa kann viel. Früher war sie eher schüchtern, aber der Beruf hat sie herausgefordert und mutig gemacht. Diesen Mut spricht Luisa auch anderen Mädchen und Frauen zu. Ihre Empfehlung: unbedingt auch mal die Berufe ausprobieren, die ihnen vielleicht nicht sofort in den Sinn kommen. Sonst könnten sie was verpassen. Zum Beispiel das Gefühl, abends vielleicht erschöpft, aber glücklich einzuschlafen. So wie es Luisa immer noch regelmäßig tut.

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Klempner*in

Gewerkegruppen:
Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche:
Bau/Architektur; Haustechnik; Metall
Dauer der Ausbildung:
3,5 Jahre
Klempner*in
Ausbildungsdetails