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Land- und Baumaschinenmechatroniker

Hauke Hubert

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Land- und Baumaschinenmechatroniker Hauke Hubert Land- und Baumaschinenmechatroniker Hauke Hubert

Von Land- und Maschinenliebe
Wer Geschwister hat, kennt es: Die Großen beeinflussen die Kleinen. Im Falle von Hauke war das nicht anders. Sein älterer Bruder ist Landwirt. Hauke selbst konnte sich das auch vorstellen, hatte aber noch dazu ein Faible fürs Schrauben. Kurzerhand verband er die Liebe zur Natur und zu Motoren miteinander und machte ein Praktikum in einem Land- und Baumaschinenbetrieb. Wenig später fing er in derselben Firma eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker an. Und weil Hauke sich mit viel PS auskennt, schaltete er direkt den Karriereturbo ein, machte eine Weiterbildung zum Servicetechniker und sattelte gleich noch den Meister obendrauf.

Ein Job, der wichtig ist
Hauke – ein echtes norddeutsches Gewächs – sorgt heute mit seiner Arbeit dafür, dass die Ernte eingefahren werden kann. Dabei braucht es gerade in der Erntesaison schnelles, flexibles und professionelles Handeln bei der Reparatur und Instandsetzung der Landmaschinen. Hauke muss typische Mechatronik-Arbeiten genauso gut beherrschen wie das Programmieren, weil Digitalisierung auch in der Landwirtschaft eine immer größere Rolle spielt. Stichwort selbstfahrende Traktoren oder satellitengestütztes „Precision Farming“. Hauke muss zuverlässig arbeiten, denn nur, wenn er seinen Job gut macht, können Traktoren, Mähdrescher oder Düngerstreuer wieder guten Gewissens aufs Feld gelassen werden.

Meine Frau sagt, der Beruf macht mich vollständig.

Kein Tag ist wie der andere
Die Abwechslung ist es, die Hauke an seinem Job am meisten zu schätzen weiß. Es gibt Tage, an denen man „saubere Hände behält“, zum Beispiel bei der Fehlersuche an der Elektrik oder wenn typische Laptoparbeit ansteht. Und es gibt Tage, „da muss man schweißen, den großen Hammer oder den Brenner benutzen“ und ist bei den Kundinnen und Kunden vor Ort im Einsatz. Diese Vielseitigkeit empfindet Hauke als erfüllend. So erklärt sich auch, dass er das nach seiner Ausbildung gestartete Landmaschinentechnik-Studium wieder an den Nagel gehängt hat; er vermisste einfach das handwerkliche Arbeiten in der Werkstatt. Ohne das Praktische würde Hauke „ganz viel fehlen“, sagt er. Und fehlen würde Hauke letztlich auch uns. Denn schließlich leistet er seinen Beitrag, damit am Ende zum Beispiel die Kartoffeln auf unserem Mittagsteller liegen.

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Land- und Baumaschinenmechatroniker*in

Gewerkegruppen:
Elektro- und Metallgewerbe
Interessensbereiche:
Metall; Verkehr/Mobilität
Dauer der Ausbildung:
3,5 Jahre
Land- und Baumaschinenmechatroniker*in
Ausbildungsdetails