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Kfz-Mechatroniker

Franz Rohsmeisl

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Franz Rohsmeisl Kfz-Mechatroniker Franz Rohsmeisl Kfz-Mechatroniker

Aus dem Kinderzimmer in die Werkstatt
Schon mit zehn Jahren wusste Franz Rohsmeisl: Autos reparieren wird seine Zukunft. Gesagt, geschraubt. Heute ist der Kfz-Mechatroniker Inhaber einer Meisterwerkstatt. Hier arbeitet er gemeinsam mit seinem Vater, der seit Franzʼ Kindheitstagen Fahrzeuge instand setzt. Seinem Junior hat er den Beruf quasi in die Wiege gelegt. Gut so, denn Franz entwickelte eine starke Leidenschaft für Autos; besonders für die etwas betagten.

Leidenschaft als Beruf
Franz arbeitet am liebsten an Fahrzeugen, die um einiges älter sind als er selbst: Mit Herzblut und „ein bisschen Gefühl in den Händen“ restauriert er Oldtimer. Er bringt sie nicht nur wieder zum Laufen, sondern bewahrt ihre Geschichte. Die tägliche Arbeit an den Autos macht ihn selbstbewusster, zielstrebiger und am Ende glücklich, sagt Franz. Umso mehr, wenn es ihm gelingt, defekten Bauteilen wieder Leben einzuhauchen und ausrangierte Gefährten zurück auf die Straße zu bringen. „Es ist schon toll, wenn ein 30 Jahre altes Auto wieder lebt.“ Das ist nicht immer leicht, manchmal braucht es Umwege, um ans Ziel zu kommen. Aber Franz mag die Herausforderung und das gute Gefühl, mit seinen Händen etwas Bleibendes zu schaffen. Er selbst bezeichnet seine Arbeit als „dreckig, aber erfüllend“. Franz ist stolz auf das, was er leistet, und würde das Tüfteln, das Schrauben und die ölverschmierten Finger gegen keinen anderen Beruf der Welt eintauschen.

Bei uns ist eigentlich jeder Tag anders.

Weiter geht’s
Franz sorgt nicht nur dafür, dass die Geschichte seiner Oldtimer weitergeht, sondern schreibt auch an seiner eigenen: Er will im Job wachsen und später mal Familie haben. Dann springt der Auto-Funke vielleicht auf die nächste Generation über. Berufsinteressierten rät Franz, es mit einem Praktikum zu probieren. Dabei kann man checken, wie viel Fingerfertigkeit und vielleicht sogar Identifikation mit dem Job in einem stecken. Pkw, Lkw, Oldtimer – oder doch lieber Motorräder? Viele Wege stehen einem offen. Franz hat seinen gefunden, zum Glück für die Oldtimer – und für die, die sie fahren.

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Kraftfahrzeugmechatroniker*in

Gewerkegruppen:
Elektro- und Metallgewerbe
Interessensbereiche:
Elektronik; Metall; Verkehr/Mobilität
Dauer der Ausbildung:
3,5 Jahre
Kraftfahrzeugmechatroniker*in
Ausbildungsdetails