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Orthopädietechnik-Mechaniker

Frank Purk

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Frank Purk Orthopädietechnik-Mechaniker Frank Purk Orthopädietechnik-Mechaniker

Früh den Weg geebnet
„Zehn Jahre Schule haben mir gereicht“, sagt Frank heute – und das, obwohl bei seinen schulischen Leistungen auch das Abitur möglich gewesen wäre. Trotzdem entschied er sich schon früh für eine Karriere im Handwerk. Er wollte einfach Sachen bauen, etwas erschaffen, seine Kreativität ausleben. Ein Schulpraktikum als Orthopädieschuhmacher hat ihn dann bereits ganz nah herangeführt an das, was er heute tagtäglich macht. Spätestens nach der anschließenden Ausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker wurde Frank dann klar, in welche Richtung es konkret gehen sollte: Prothesen sind „sein Ding“.

Mehr als nur handwerkliches Können gefragt
Heute bewegt Frank die Menschen jeden Tag aufs Neue – und das ist wörtlich gemeint. In seinem Beruf als Orthopädietechnik-Mechaniker erschafft er neben ganz viel Sinn und Erfüllung für sich selbst nämlich vor allem eins: mehr Lebensqualität für seine Kund*innen. Apropos Qualität: Die liefert Frank überall. Egal ob er mit pathologischem Know-how ein Hightech-Knie einstellt, einen anatomischen Abguss modelliert oder ein individuelles Design an der Nähmaschine umsetzt. Zu seinen wichtigsten Werkzeugen gehört Empathie. Die ist für Frank der Schlüssel, um aus seinem „feinen Handwerk“ einen Traumberuf zu machen. Dazu kommen Kreativität, Selbstorganisation und die ständige Offenheit gegenüber neuen, auch mal ungewöhnlichen Lösungen.

Dann ist das nicht der Einbeinige, sondern der coole Typ.

Schritt halten mit dem Fortschritt
Frank ist anspruchsvoller geworden. Das heißt auch: kritischer gegenüber sich selbst. Die ständige Suche nach der perfekten, individuellen Lösung für jede*n einzelne*n Kund*in lässt ihn mal fluchen, mal feiern. Und genau diese Abwechslung liebt er an seinem Job. Der Anspruch an sich selbst steigt mit der fortschreitenden Digitalisierung sowie den wachsenden medizinischen und biomechanischen Erkenntnissen, die seinen Prothesen zugrunde liegen. Frank ist quasi „gezwungen“, sich weiterzuentwickeln. Materialien wie Silikon und Prepreg gehören bei ihm heute genauso dazu wie der Einsatz von 3-D-Druckern. Wie gut Frank das alles beherrscht, bestätigen ihm seine zufriedenen Kund*innen immer wieder. Und er selbst ist stolz darauf, dass er dazu beigetragen hat, „dass Prothesen heute anders wahrgenommen werden.“

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Orthopädietechnik-Mechaniker*in

Gewerkegruppen:
Gesundheits-, Körperpflege-, chemisches und Reinigungsgewerbe
Interessensbereiche:
Gesundheit; Metall; Verkauf/Beratung
Dauer der Ausbildung:
3 Jahre
Orthopädietechnik-Mechaniker*in
Ausbildungsdetails