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Als Bootsbauerin oder Bootsbauer bist du das Multitalent für Schiffe und Boote: Vom Holzkahn bis hin zur Motoryacht – du kennst die Vor- und Nachteile der verschiedenen Werkstoffe und Werkverbundstoffe, weißt, welchen Anforderungen die jeweiligen Boote standhalten müssen, und hast ein Gespür für Design und Gestaltung. Je nach Fachrichtung baust du Boote neu, um oder aus oder bist Spezialist/-in für die Navigationstechnik an Bord.
Als Bootsbauerin oder Bootsbauer bist du unter Berücksichtigung des Verwendungszwecks und der Anforderungen für den Neubau, den Umbau oder den Ausbau von Booten oder – je nach Spezialisierung – für die Bootstechnik zuständig.
Du hast die Wahl zwischen zwei Fachrichtungen
Als Bootsbauer/-in brauchst du ein gutes Gespür für Formen und solltest gerne mit verschiedenen Materialien bauen und konstruieren. Zusätzlich sind körperliche Fitness und Seefestigkeit von Vorteil.
Deine Ausbildung als Bootsbauerin oder Bootsbauer bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:
Fachrichtung Neu-, Aus- und Umbau
Fachrichtung Technik
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
3,5 Jahre
Der erste Teil der Gesellen-/Abschlussprüfung soll zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden
Der zweite Teil der Gesellen-/Abschlussprüfung findet am Ende der Ausbildung statt.
Wenn du immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel haben möchtest, ist die Ausbildung als Bootsbauerin oder Bootsbauer die beste Voraussetzung dafür.
Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Boots- und Schiffbauerhandwerk die Leitung eines Betriebes übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
Du siehst: Das Bootsbauhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!